Raspberry Pi

Der Raspberry Pi ist ein kleiner Einplatinencomputer . Zum Basteln, für Experimente, zum Lernen, als Server, zum Spielen oder kleiner Desktop.

 

Siehe auch:

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Raspberry_Pi

 

 

Mein Raspberry 3B hat folgende Eigenschaften:

 

A 1.2GHz 64-bit quad-core ARMv8 CPU, 802.11n Wireless LAN,

Bluetooth 4.1, Bluetooth Low Energy (BLE), 1GB RAM, 4 USB,

40 GPIO pins, Full HDMI port, Ethernet port, 3.5mm audio jack and composite video, Camera interface (CSI), Display interface (DSI), Micro SD card slot, VideoCore IV 3D graphics core.

 

Kosten:

RaspberryPi ca. 40,-

Netzteil 2500 mA 10,-

(Achtung, die meisten Schwierigkeiten haben Benutzer, wenn sie zu schwache Netzteile verwenden. Im schlimmsten Fall booted der Raspberry nicht oder er Stürzt ab. In leichteren Fällen zeigt er den Strommangel durch ein kleines farbiges Quadrat im Display an. Dieses tauchte bei mir hin und wieder mit einem  1000 mA Handy-Netzteil auf)

Gehäuse 8,- 

(Kann man auch selbst bauen oder verschiedenste Dinge benutzen. Viele Beispiele finden sich im Internet)

Funktastatur mit Trackball (bei mir vorhanden)  oder USB-Tastatur/Maus

Monitor/TV (vorhanden)

Speicherkarte (vorhanden)

 

Als Desktop für Office, Experimente, Programmierung, usw.:

Als Betriebsystem probierte ich Ubuntu Mate und Raspbian. Ubuntu Mate ist optisch super und mehr vorinstalliert. Raspbian erforderte jedoch bei mir einige "kleinere" Eingriffe. Lösungen bzw Anleitungen waren aber schnell gegoogelt. Man darf jedoch keine Scheu vor der Benutzung der Konsole besitzen.

 

Für Musik, Fotos, Film und Retro-Spielkonsole:

Ich entschied mich gegen RetroPie, für Recalbox. Alle Spiele laufen flüssig. Auch das enthaltene Mediacenter Kodi war eine positive Erfahrung.

Besonders praktisch ist, dass man nicht nur über eine Netzfreigabe auf den Datenträger zugreifen kann ( smb://recalbox.local/share/ ) sondern Recalbox auch ein Webinterface, den Recalboxmanager zur Verfügung stellt..

 

Tuning, Raspberry beschleunigen, Ubuntu Mate booten von USB

Um den Raspberry Pie zu beschleunigen und gleichzeitig mehr Platz zu gewinnen, kann man einen schnellen USB-Stick einsetzen. Ich nutze einen 64 GB Sandisk USB-Stick, welcher deutlich schneller (Lesen 34 MB/s, Schreiben 8 MB/s) als meine SD-Karte ist. Im Prinzip funktioniert das wie folgt:

 

Für meine Anleitung keine Gewähr.

Nutze die Originalanleitung. In dem Video wird alles ausführlich (in Englisch) erklärt.

Darunter ein Textfile zum herunterladen. Grundlegende Kenntnisse im Umgang mit dem Terminal sind Voraussetzung.

 

Das Betriebsystem-image (bei mir Ubuntu Mate für RaspberryPi) wird mittels eines PC auf einen schnellen USB-Stick installiert und dann auf eine FAT32-formartierte und als "PI_BOOT" benannte SD-Karte kopiert. Auf der SD-Karte wird mit einem Editor cmdline.txt bearbeitet und /dev/mmcblkp2 in /dev/sda2 geändert und abgespeichert.

 

USB und SD werdennun in den Raspberry eingesetzt und gestartet.

Nach dem Setup öffne ein Terminalfenster (STRG ALT T)

und gib sudo fdisk /dev/sda ein.

Drücke p enter. Merke dir den Startblock von sda2 (bei mir 133120).

Drücke d enter.

Drücke 2 enter.(löscht 2. Partition).

Drücke n enter (neue Partition)

Drücke p enter (primäre Partition)

Drücke 2 enter.

Trage als Startblock die gemerkte Zahl ein. Drücke enter

Als Sektorende wähle den Defaultwert, indem du enter drückst.

Drücke w enter (Partition schreiben)

Ignoriere Warnmeldung. Reboote das System.

 

Nach dem Reboot öffne ein Terminalfenster und gib sudo resize2fs /dev/sda2 ein und drücke enter. (Resizing). Danach prüfe mit df -h und enter ob die Größe geändert wurde.

Im Terminal editiere mittels sudo nano /etc/fstab
die Zeile /dev/mmcblk0p2  zu  /dev/sda2 und speichere (mittels STRG O).

 

 

Den Raspberry betreibe ich entweder an meinem TV oder wie hier auf dem Bild zu sehen, an einem alten Monitor.

Er ist mittels Klettband befestigt. Der Monitor hat keinen HDMI-Eingang, darum ist bei mir ein Adapter notwendig. Der HDMI-VGA-Adapter mittels Gummiband (er hat keine Verschraubung) gesichert. So schnell montiert oder wieder entfernt werden.

 

 

 

Tipps:

 

Um die Soundausgabe auf Kopfhöreranschluss zu ändern:

 

sudo amixer cset numid=3 1

 

Das letztes Zeichen bedeutet dann...
0 = Auto
1 = Kopfhöreranschluss
2 = HDMI Ausgang

 

oder die config ändern...

sudo nano /boot/config.txt

hdmi_drive=2

 

Aus Zeitmangel ist das Gerät verkauft.